Es begann mit einem großen Brainstorming mit der gesamten Redaktion: Was gibt es in der Podcast-Welt, und was passt zu dem, was die Provinz erzählen will? Daraus wählte ein kleines Team von zwei bis drei Leuten die Richtung. Anschließend wurde in Zweierteams weiter über Themen, Ziel und Zielgruppe nachgedacht.
Als die Idee konkret war, sprach die Provinz drei Podcast-Agenturen für ein Gespräch und ein Angebot auf Basis einer Staffel von zehn Folgen an. Mit dem gewählten Macher wurden drei Formate durchgegangen, ein historischer Podcast, ein Zukunftspodcast über 2050 und das schlussendliche Konzept: eine ludische Frage pro Folge, beantwortet mithilfe von Kolleginnen und Kollegen sowie Einwohnern.
Das Format ist klug gebaut. Jede Folge dreht sich um eine zentrale Frage, etwa die Hälfte davon von Einwohnern eingereicht. Host Rolien sucht die Antwort über ein Gespräch mit einer Provinz-Kollegin oder einem Provinz-Kollegen und einem oder mehreren Einwohnern. Am Ende der Folge, nach etwa 12 bis 15 Minuten, ist die Frage beantwortet, und das ist zugleich der Titel. Die erste Folge: „Woher weiß ein Fuchs, wo er die Autobahn überqueren muss?"
Die Redaktion übernimmt die gesamte Vorbereitung selbst: Fragen ausdenken, Unterfragen ausarbeiten, die richtigen Kolleginnen, Kollegen und Einwohner ansprechen. Macher Sander de Heer schneidet die Aufnahmen mit Erkennungsmelodie; die Redaktion gibt eine Feedbackrunde, danach geht die endgültige Version online. Durchlaufzeit: rund vier Wochen pro Folge, von der Einweisung bis zur Promotion.